HOSI goes EU-Projekt

Die HOSI Salzburg hat gestern gemeinsam mit drei NGOs aus den Niederlanden, England und Schweden ein EU-Projekt zum Thema “gender-based violence” eingereicht. Mit diesem Schritt weiten wir unser Netzwerk aus und versuchen die internationale Zusammenarbeit mit erfahrenen Partner-Organisationen auf eine professionelle Ebene zu heben. Gleichzeitig greifen wir damit ein brennendes gesellschaftliches Thema auf.

“Speaking up – stepping forward”

Unter dem Titel “speaking up – stepping forward” planen die Organisationen Metro aus London, In Dialogue aus den Niederlanden, RFSL aus Schweden und die HOSI Salzburg ein gemeinsames EU-Projekt, in dem innovative Trainings-Tools entwickelt werden sollen. Ziel ist dabei, Empowerment-Prozesse in Gang zu setzen und zu fördern. Laut der “EU LGBT survey”, einer Studie der Europäischen Grundrechteagentur, in der über 90.000 Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Personen in der EU nach ihren Erfahrungen gefragt wurden, stehen Diskriminierung und Gewalt gegenüber LGBTI*Personen noch immer an der Tagesordnung. Insbesondere Transgender-Personen machen laut dieser Studie besonders häufig Gewalterfahrungen. Diese Erfahrungen führen oft zu Gefühlen von Scham, Angst und Viktimisierung. “Speaking up – stepping forward” möchte Wege finden, wie diese Prozesse umgekehrt und in Empowerment-Prozesse umgeleitet werden können.

Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken. Mit einer Entscheidung, ob wir das EU-Projekt tatsächlich umsetzen können, ist nicht vor dem Sommer zu rechnen. Die Weichen wurden in den letzten Tagen jedenfalls gestellt.

 

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